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Fachhauswirtschafter/in

Anforderungen

Vorraussetzung für diese Weiterbildung sind die Abschlussprüfung als Hauswirtschafterin und danach mindestens zwei Jahre Berufspraxis mit hauswirtschaftlicher und pflegerisch–betreuender Tätigkeit oder mindestens sechs Jahre Berufspraxis in der Hauswirtschaft, Pflege und Betreuung.

Die Tätigkeit der Fachhauswirtschafterin stellt über hauswirtschaftliche Kenntnisse und Fertigkeiten hinaus hohe Anforderungen in psychosozialer, sozialpflegerischer und teilweise auch pädagogischer Hinsicht.

Qualifizierung

Bei der Ausbildung zur Fachhauswirtschafterin handelt es sich um eine berufliche Fortbildung nach dem Berufsbildungsgesetz im Anschluss an den anerkannten Ausbildungsberuf Hauswirtschafterin.

Die Weiterbildung besteht aus einem berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang mit 650 bis 700 Unterrichtseinheiten (nicht verpflichtend) und einem achtwöchigen begleitenden Berufspraktikum in ambulanten oder stationären Einrichtungen der Altenhilfe.

Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen und einer situationsbezogenen praktischen Prüfung in den Bereichen hauswirtschaftliche Leistungen, Betreuung bei alltagsbezogenen Verrichtungen, Kommunikation sowie berufliche und rechtliche Rahmenbedingungen.

Berufsbild

Durch den Einsatz der Fachhauswirtschafterin wird es hilfebedürftigen, insbesondere älteren Menschen ermöglicht, in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können. Die Fachhauswirtschafterin unterstützt bei der Erhaltung einer eigenständigen Lebensführung. Sie betreut im Alltag und hilft in der hauswirtschaftlichen Versorgung genauso wie bei der täglichen Körperpflege. Sie bezieht den älteren Menschen dabei aktivierend mit ein und ist in der Lage, die zu betreuenden Personen in ihrer individuellen Situation und ihrem sozialen Umfeld einzuschätzen.

Berufliche Einsatzmöglichkeiten ergeben sich in ambulanten sozialen Diensten, in Tagespflegeeinrichtungen, in der Kurzzeitpflege, in Privathaushalten und hauswirtschaftlichen Dienstleistungszentren. Zunehmend sind sie als Präsenzkräfte in stationären Einrichtungen mit Hausgemeinschaftenkonzept gefragt.

Ausblick

Die ambulante Altenpflege und die hauswirtschaftliche Betreuung in sozialen Einrichtungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Insbesondere durch neue Wohnkonzepte in Altenheimen, in denen die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten im Mittelpunkt stehen, sind Fachhauswirtschafterinnen als Präsenzkräfte zunehmend gefragt.

Die demographische Entwicklung mit einem immer höheren Anteil betagter Menschen erfordert eine zunehmende Zahl von professionellen Betreuungspersonen, die Unterstützung bei alltagsbezogenen Verrichtungen leisten.

Diesem Berufsbild werden in den kommenden Jahren bei entsprechender konzeptioneller Ausrichtung von Altenheimen auch dadurch Chancen entstehen, dass die Fachhauswirtschafterin auf die Fachkraftquote angerechnet wird.

Weiterführende Informationen

Detailinformationen im Informationsportal der Bundesagentur für Arbeit (BERUFENET) unter https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=13984

Steckbrief Fachhauswirtschafterin der Bundesagentur für Arbeit: Download

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